Freitag, 3. Juni 2011

Äh?!

Jetzt habe ich schon vergessen, was ich schreiben wollte.

Egal.
Wisst ihr, ich hatte letzte Nacht einen Traum. Ich habe ihn vor Augen, kann ihn aber nicht mehr ganz beschreiben. Hm. Irgendwie von meiner Thera. ich war bei ihr. Eigentlich ist sie doch eine Person, die alles tun müsste, um mich vor mich selbst zu schützen, wenn ich mir was tun will. Oder nicht? Habe ich zumindest gedacht. Auf jedenfall war ich bei ihr und wir haben über irgendetwas geredet. Und dann bin ich abgehauen. Hab irgendwas gesagt. Was eigentlich schockt und jeden andere festhalten lässt. Aber sie hat nichts gemacht. Nicht, um mich aufzuhalten. Sie hat mich in mein Verderben rennen lassen.
Nur: warum träume ich das? Keine Ahnung.
Aber ich weiß noch die Aussage: ich habe Angst, alleine gelassen zu werden.

Ach man, das ist so verwirrend.
Ich will nur jemanden, der mich festhält. Der mich zurückhält & mir hinterher rennt, mich vor meinen Dummheiten schützt. Jemand, der sich nicht scheut, meinen Arm fest zu packen & mich zu schützen. Mich zu schütteln und ganz doll festzuhalten, wenn es sein muss.
Mehr nicht.
Aber scheinbar schon zu viel verlangt.




Weißt du noch?!

"Erinnerst du dich noch? Lollys verwandeln sich in Zigaretten. Die Unschuldigen werden zu Schlampen. Wasser wird gegen Wodka ausgetauscht. Erinnerst du dich, als Schutz bedeutete, einen Helm beim Fahrrad fahren zu tragen? Als die schlimmsten Sachen, die ein Mädchen von einem Jungen bekommen konnte, Läuse waren. Als Papa's Schultern der höchste Platz der Welt & Mama die größte Heldin war. Die Feinde unsere Geschwister waren, Krieg nur ein Kartenspiel war & das einzige Rauschgift, das wir kannten, Hustensaft war. Einen Rock zu tragen noch keine Schlampe sein hieß. Der größte Schmerz, den man fühlen konnte war, als man derbst auf die Fresse fiel & Abschiedsgrüße nur bis morgen galten. Erinnerst du dich noch? Und wir konnten es alle nicht erwarten, erwachsen zu werden."

Titellos.

Heute um 8.45 Uhr aufgestanden. Haare gewaschen. In den KG gefahren. Dann zur Thera. Da erst mal die ganze Zeit geschwiegen. Keine Ahnung warum. Ich bekomme meinen Mund heute nicht auf. Bin überhaupt nicht in der Welt. Wo bin ich? Was ist mit mir? Ich war da auch so fertig mit den Nerven, dass ich erst einmal eingeschlafen bin bei ihr.
Ich glaube, ich habe einfach Angst. Vor dem alleine sein. Die Menschen, die mir wichtig sind, kann ich nicht sehen. Ich bin alleine. Das lässt mich abtauchen. Ich will nicht in der Realität sein. Die Realität ist böse und einsam.
Gerade war ich 2 Stunden (!) einkaufen mit Oma. Für sie und meine letzten Sachen. Ich kann einfach nicht mehr. 
Gegessen bis jetzt ein halbes Knäcke mit Margarine und getrunken 2 Gläser á 200ml Orangensaft.
Morgen früh um 7 aufstehen wegen weil zum Friseuer -.-

Mir geht es richtig, richtig schlecht. Psychisch. Physisch sowieso. Aber psychisch besonders heute. Ich bin irgendwie auch verwirrt. Und deswegen höre ich jetzt auf zu schreiben. Ich bin schon total durcheinander....

Hab euch lieb ♥

ein einfallsloses Bild eines einfallslosen Mädchens.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Ich spekuliere.

Und fantasiere. Darüber, wie meine ersten Tage in der Klinik aussehen werden.
Ich habe es schon vor meinen Augen: 
Ich sitze in meinem Zimmer auf dem Bett. Denke nach. Viel zu viel. Weine. Und höre Musik. Gucke mir Bilder an. 

Edit: I wanna take drugs. And maybe die.

Fotos...

von gestern:


von heute:
 Fett und ungeschminkt.






fette 43.6 kg :(